Bedürfnis

Bedürfnispyramide von Abraham MaslowSehr bekannt ist die von A. Maslow formulierte Bedürfnispyramide, nach der es fünf Bedürfnisebenen gibt. Bedürfnisse der nächst höheren Ebene etreten dann auf den Plan, wenn die der darunter liegenden Ebene befriedigt wurden.
Aufbauend auf der Maslow-Pyramide gibt es weitere Modelle, eines der bekanntesten ist das von Richard Barret. (Grafik folgt).Im wesentlichen wurde dort das Maslowsche Modell etwas anders ausdifferenziert, so dass dort die Bedürfnispyramide sieben Ebenen umfasst.
Die Kenntnis der Bedürfnispyramide ist insbesondere wichtig im zwischenmenschlichen Kontext von Changeprozessen. Wenn dort Konflikte entstehen oder aufbrechen, so stehen dahinter sehr oft unerfüllte Bedürfnisse. Zur Befriedung ist es wichtig, auf der richtigen Ebene der unerfüllten Bedürfnisse einzusteigen.
Im allgemeinen Kontext für die interne und externe Kommunikation sollte man berücksichtigen, dass Bedürfnisse das Spiegelbild von Werten sind und umgekehrt. Bedürfnisse triggern Werte, und postulierte Werte - insbesondere wenn sie nicht gelebt werden - lösen Bedürfnisse aus. Aus diesem Grunde ist es wichtig, bei der Kommunkation von Leitbildern nicht über das Ziel hinauszuschiessen und dort Werte zu adressieren, die man dann doch nicht umsetzen kann oder will. Das Resultat sind dann unerfüllte Bedürfnisse mit gewaltigem Konflikt- oder Demotivationspotential.