Hier finden Sie Erläuterungen zu Personen, Begriffen und Techniken, die mit dem Buchstaben "D" beginnen. Diese Liste befindet sich in permanenter Überarbeitung und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wo ich es für sinnvoll erachtet habe, gibt es zu bestimmten Begriffen eigene Seiten.

DAP  ;  DAP  ;  DDP  ;  DMS  ;  3 Chairs - Drei Regiestühle

DMS

DMS ist die Abkürzung für Dehnungsmessstreifen. Hierbei handelt es sich um elektrische Widerstände, die ihren Widerstand in Abhängigkeit von einer durch Zugbelastung verursachten Längenänderung verändern. Dehnungsmessstreifen werden überwiegend eingesetzt, um über die Längenausdehnung eines bekannten Grundkörpers die auf diesen Grundkörper ausgeübte Zugkraft zu ermitteln. DMS befinden sich in vielen Wägezellen.
 
DMS ist die Abkürzung für Document Management System. DMS werden mit weiter steigendem, elektronischen Geschäftsverkehr auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. DMS erfassen - sofern richtig konfiguriert - sämtliche Dokumente, die in einem Unternehmen erzeugt und verschickt werden, ganz gleich ob aus einem ERP-System heraus, über Office-Software oder über Email. Somit wird gewährleistet, dass eine gesetzeskonforme Archivierung der Geschäftskorrespondenz erfolgt. Externe, also von anderen Unternehmen erstellte Dokumente werden über Scanner erfasst und in das System integriert. Wesentliches Merkmal von DMS ist ein ausgeklügeltes Berechtigungssystem, da dort naturgemäß auch viele vertrauliche Dokumente (Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Krankmeldungen, Strategiepapiere etc.) abgelegt werden.

3 Chairs - Drei Regiestühle

Dies ist eine Kreativitätstechnik, die auch - nach Ihrem "Erfinder "- unter Walt Disney-Methode bekannt ist. Es werden drei Rollen definiert, in die die Workshop-Teilnehmer nacheinander schlüpfen müssen. Einmal die Rolle des Träumers (visionär, kreativ, etwas versponnen), dann die Rolle des Realisierers (Operativer Macher, Realist, Umsetzer, gegenwartsnah) und die des Kritikers (kritisch hinterfragen, Qualitätsbewusst, prüfend). Die Workshopteilnehmer nehmen nacheinander die Rollen ein und diskutieren eine Idee in dem jeweiligen Rollenkontext. Sinnvoller Weise gestaltet man hierzu drei Sessions mit Pausen dazwischen, damit die Teilnehmer sich auch auf die jeweilige Rolle einlassen können. Der Zweck besteht darin, dass Ideen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und optimiert werden.