Hier finden Sie Erläuterungen zu Personen, Begriffen und Techniken, die mit dem Buchstaben "P" beginnen. Diese Liste befindet sich in permanenter Überarbeitung und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wo ich es für sinnvoll erachtet habe, gibt es zu bestimmten Begriffen eigene Seiten.

PDCA-Zyklus  ;   Porter, Michael E.  ;   Product-Market-Match

PDCA-Zyklus

Arbeitsfolge aus dem Lean Management zur strukturierten Lösung von Problemen.

  • P = PLAN Beschreibungsphase, dg. das Problem, die Ursachen sowie die mögliche Lösung werden detailliert beschrieben.
  • D = DO Umsetzung der Maßnahmen zum Erreichen des geplanten Zielzustands.
  • C = CHECK Die bei der Umsetzung gesammelten Erfahrungen und die damit gesammelten Ergebnisse werden reflektiert und die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen kontrolliert.
  • A = ACT / ADJUST Aus den gesammelten Erfahrungen werden Standards für das zukünftige Vorgehen abgeleitet.

Porter, Michael E.

Michael Porter ist Wirtschaftswissenschaftler an der Harvard Business School. Er hat diverse Strategie- und Businessmodelle entwickelt, darunter auch 1979 das Five Forces Modell.

Mehr zu Michael Porter finden Sie bei Wikipedia .

Product-Market-Match

Grafik mit der Darstellung der Product-Market-MatrixDie Product-Market-Match-Matrix visualisiert das Spannungsfeld zwischen der Perspektive des Betriebs und der Persektive des Vertriebs. Der Vertrieb neigt dazu, zur Gewinnung eines Auftrags sehr weit von den Produktstandards abzuweichen. Kundennähe wird oft im Verkaufsgespräch so interpretiert, das eine Maschine nach den Vorstellungen des Kunden gebaut wird, die dann mit den im Werk hinterlegten Stücklisten und Konstruktionen nur noch wenig gemeinsam hat. Der Betrieb wiederum wünscht sich eine verkaufte Maschine, die nach Möglichkeit zu 100% dem konstruierten und schon zig Mal gebauten Standard entspricht, weil ansonsten der umzusetzende Mehraufwand zu erheblichem Mehrkosten und zu verlängerten Lieferzeiten führt.
Wichtig ist es, schon bei der Konzipierung der Maschine eine möglichst breite Übereinstimmung der beiden Sichtweisen zu erreichen, so dass sich die verkaufte Produktpalette ausschließlich in den blauen Bereichen angesiedelt ist und mithin eine möglichst breites Spektrum des Marktes abdeckt. Dies setzt aber voraus, dass der Vertrieb sehr genau die Anforderungen des Marktes aufnimmt und im Unternehmen kommuniziert. Die Matrix hat sich als hilfreich erwiesen, um allen Beteiligten anschaulich zu visualisieren, wo die Grenzen der Umsetzbarkeit von Kundenwünschen liegen.